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Einleitung                                       



Das Programm „Jardins des Alpes ist der erste europäische Parcours, der den historisch-botanischen Gärten im italienisch-französischen Grenzgebiet gewidmet ist und auf einer gemeinsamen Trasse verschiedene, touristisch interessante Garten- und Parkanlagen darbietet. Diese verfügen über Natur-, Kunst – und Kulturschätze aus Regionen, die sich in ihrer Entwicklung trotz der historischen Grenzziehung durch Nationalstaaten seit jeher nahe stehen.


Federführend in der Gestaltung des EU-Projekts Interreg III A „Jardins des Alpes” ist die Provinz Imperia. Diese konnte so hochkarätige Partner wie die Stadt Digne-les-Bains, das Gemeindenetz Moyenne Durance, die Region Piemont, die Universität Genua, die Provinz Cuneo, die Gemeinden Ventimiglia, Savigliano, Boves, Rocca de’ Baldi und die Kulturvereine Marcovaldo di Caraglio sowie die Lavendelmesse von Digne gewinnen: große und kleinere Beiträge also für die Restaurierung, die Verschönerung und die Animation dieser Juwelen der Seele, dieser geheimen Orte des Friedens und der menschlichen Vorstellungskraft: die Gärten im italienisch-französischen Grenzgebiet.

Jardins des Alpes” ist damit ein ungewöhnlicher Parcours durch Raum und Zeit in Gebieten der Provinzen von Turin und Cuneo (im Piemont), der Provinz Imperia (in Ligurien) und des Départment des Alpes de Haute Provence (P.A.C.A.). Ein Parcours aber auch für Abenteuerreisende, die sich auf „gefährliche“ Begegnungen gefasst machen dürfen.


Wo der Jugendstil auf den Zirkus trifft (Villa Grock in Imperia), die Geologie auf die Mythologie (die Skelette der Sirenen in der Réserve Géologique von Digne), die Spritualität auf zeitgenössische Kunst (Caraglio), die sich ihrerseits mit der Natur von Saint Benoît kreuzt. Die Stadt im Kontakt mit der Philosophie (Promenade Gassendi), Europa und Tibet (Park Yongden) sowie exotische Pflanzen, die sich Europa akklimatisieren (Gärten Hanbury in Ventimiglia). Mit anderen Worten: Grenzgebiete treffen sich mit der Geschichte, von der Entstehung der Alpen bis zu künstlerisch-philosophischen Strömungen quer durch alle Modetrends und Lebensstile von Männern und Frauen, Italienern oder Franzosen, die durch diese Gärten wieder zu einem gemeinsamen Menschenschlag werden.

DSCN4121.gifDas Familienalbum der Jardins des Alpes ist schier unglaublich:
Alexandra David-Néel, unermüdliche Forscherin, Gassendi, Wissenschaftler und Philosoph, der Hydropithek, ein fast schockierendes Fossil, gebildete Adelsfamilien als Bauherren von Villen und Palästen mit Gärten: die Hanbury in Ventimiglia, die Cravetta in Savigliano, die Morozzo in Rocca de’ Baldi, die Tapparelli d’Azeglio in Busca, die Radicati in Saluzzo, die Nogier in Malijai, die Glandeves in Château Arnoux.
Und weiter: die Porträts der Seele der Kapuziner in Caraglio und die der Benediktiner in Savigliano, die botanische Leidenschaft in den Jardins des Cordeliers in Digne oder die des Lodovico Winter in Westligurien oder auch die Forscherfreude eines Carocci Buzi in Imperia.
Und schließlich die Residenzen der Herzöge und Könige des Geschlechts der Savoyer mit ihrer Leidenschaft, ihrer Eleganz und ihrem Prunk. Aber auch die vergilbte Fotografie desjenigen, der sich über die Macht und die Welt lustig macht, und doch in Selbstmitleid zerfließt: der esoterische Clown Grock.
Die Jardins des Alpes: ein emotional aufwühlender Parcours. Begehen Sie ihn mit Leichtigkeit und Neugier, besteigen Sie die Zeitmaschine eines grenzübergreifenden Menschenschlags wie Kinder, die in einem Geheimgarten spielen.


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